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(mit kleinen Anpassungen): 06.2011

 

 

 

7 Gründe, die AEVO-Lernkartei

von memoPower zu erwerben: Hier

 

 

 

Tipps für TrainerInnen, die auf die

Ausbilderprüfung vorbereiten

 

 

mini-OnlineKurs zur

Ausbildereignungsprüfung nach AEVO

 

 

 

kostenfreie Bonusleistung für die KäuferInnen der AEVO-Lernkartei
zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung
.

 

 

 

 

Guten Tag,

sehr geehrte Dame / sehr geehrter Herr,

 

der folgende Tipp basiert auf meiner langjährigen Erfahrung als Trainer für die Seminare zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO.

 

 

 

TIPP 2:

So bestimmen Sie einen Inhalt für Ihre Unterweisungsprobe;

so erstellen Sie das Konzept für diese 'Ausbildungseinheit'.
 


a.
Für den praktischen Prüfungsteil empfehle ich Ihnen, möglichst
nicht die Präsentation
zu wählen; denn in einer Präsentation müssen Sie selbst die ganze Zeit reden und in bestmöglicher Weise auch geeignete Visualisierungs-Medien einsetzen. Das ist nach meiner Erfahrung für nicht geübte AusbilderInnen deutlich schwerer, als innerhalb eines "Lehrgespräches" (das ist die "fragend- erarbeitende Methode") ein gutes "Frage-/Antwort-Spiel" durchzuführen (bzw. für einen psychomotorischen Lerninhalt die 4-Stufen-Methode zu praktizieren).

Stellen Sie im Lehrgespräch möglichst (einfache) öffnende Fragen, also keine Ja-/Nein-Fragen, auch keine anderen geschlossenen Fragen (in der Art: Wann ist das passiert? Wo steht das?) und keine suggestiven Fragen! - Infos zu den verschiedenen Fragearten finden Sie auf Ihren
AEVO-Lernkarten.

 


b.
Empfehlung für kaufmännische Berufe.

 

Insbesondere wenn Sie innerhalb Ihrer Unterweisungsprobe einen Ausbildungsinhalt (eine 'Ausbildungseinheit') aus einem kaufmännischen Beruf demonstrieren wollen, wird eher das Lehrgespräch als die 4-Stufen-Methode geeignet sein!

 

Die 4-Stufen-Methode ist nämlich nicht die passende Ausbildungsmethode für kognitive / theoretische, sondern nur für psychomotorische / manuelle Lerninhalte! (Die 4-Stufen-Methode ist also nur dann geeignet, wenn ein neuer Bewegungsablauf zu lernen ist.)

 

 

 

c. Empfehlung für gewerbliche Berufe.

 

Für das Erlernen von Bewegungsabläufen (psychomotorische Lerninhalte) ist im Normalfall die 4-Stufen-Methode geeignet. - Die modernere Variante sieht in der 2. Stufe "Vormachen und Erklären" folgendes Vorgehen vor:

Lassen Sie den Auszubildenden den Gegenstand bereits in dieser Stufe ('Vormachen und Erklären') selbst in die Hand nehmen! Weil der Auszubildende aber noch unkundig ist, steuern Sie ihn - quasi wie eine 'Marionette' - und stellen ihm dabei (ähnlich wie in einem Lehrgespräch) öffnende Fragen, die er bei gutem Mitdenken richtig beantworten können müsste.

Diese Variante des 'Vormachens und Erklärens' hat zwei entscheidende Vorteile:

  • Größere Aktivierung des Auszubildenden (anstelle des passiven Zuschauens und Zuhörens). Das führt zu höherer Motivation und zu besseren Lernerfolgen!
     

  • Der Auszubildende bekommt bereits ein Handhabungs-Gefühl für diese Tätigkeit. So kann er das eigenständige Nachmachen und Erklären (Stufe 3) viel besser ausführen!

Bei der Überleitung zur Stufe 3 ('Nachmachen-Lassen und Erklären-Lassen) fordern Sie Ihren Auszubildenden ausdrücklich dazu auf zu erklären, WAS er jeweils tut, WARUM er das jeweils tut und WIE er das jeweils tut - ggf. auch, was er auf KEINEN FALL tun darf.

 

 

 

d. Empfehlung sowohl für kaufmännische als auch für gewerbliche Berufe:


Überlegen Sie sich für Ihre Unterweisungsprobe zunächst mehrere Lerninhalte, die Sie selbst perfekt beherrschen! Wählen Sie also keinen Lerninhalt, in dem Sie sich selbst noch nicht so sattelfest fühlen.

Entscheiden Sie sich dann für einen (auch aus Prüfer-Sicht) attraktiven Lerninhalt; denn erfahrungsgemäß neigen Prüfer dazu, 'primitiv' erscheinende Lerninhalte subjektiv schlechter zu bewerten, obwohl der Inhalt bei der Bewertung gar keine Rolle spielen darf. (Prüfungsbewertungen haben auch einiges mit Psychologie zu tun.)

 

 

 

e. Unterweisungskonzept

 

Besorgen Sie sich möglichst ein Konzept-Muster zur Unterweisungsprobe ('Ausbildungseinheit'), wie es von derjenigen 'zuständigen Stelle' (IHK, Handwerkskammer, ...) erwartet wird, bei der Sie Ihre AEVO-Prüfung ablegen werden.

 

 

  

 

Ein Konzept-Muster für eine Unterweisung ('Ausbildungseinheit') für die IHK Köln können Sie hier downloaden.

 

Und hierzu auch das 'Deckblatt / Vorblatt':

 

 

Konzept 'Private Krankenversicherung'

 

Hier noch ein weiteres Konzept für die IHK Köln,

das mir einer meiner Teilnehmer zur Veröffentlichung zur Verfügng gestellt hat (Bankbereich)

 

 

Mitte / Ende 2009 bin ich von einer jungen Dame gebeten worden, ihr (10-seitiges) Unterweisungs-Konzept zu prüfen (Berufsbild: Hotelfachfrau). - Ich habe der Dame ein paar Verbesserungsvorschläge gemacht; Sie können auch dieses Konzept (erstellt für die Prüfung bei der IHK Koblenz) als Anregung nutzen: Konzept 'Falten einer Serviette zur Bischofsmütze'

 

 

 

f. Nutzen Sie die Kompetenz Ihrer AdA-Seminarleitung!

 

Da jede IHK (oder andere 'zuständige Stelle') leider(!) ihre eigenen Vorstellungen zur Gestaltung des Unterweisungskonzeptes hat, sollten Sie auch insofern Ihre(n) AdA-SeminarleiterIn 'anzapfen': Nutzen Sie Ihre(n) AEVO-/AdA-SeminarleiterIn, Ihr Konzept zu prüfen!

 

Bei meinen eigenen AdA-Seminaren führt jeder Teilnehmer seine Unterweisungsprobe ('Ausbildungseinheit') in einer Art von Generalprobe durch, und ich schaue anschließend kritisch über deren Konzepte ...

 

 

* * *

 

 

Anregung: Informieren Sie auch einige Ihrer KollegINNen, die mit Ihnen gemeinsam an dem AEVO-Vorbereitungsseminar teilnehmen, über diesen Tipp: Wer weiß, welche gute Idee dann Sie - quasi als 'Gegenleistung' - von Ihren KollegINNen erhalten werden ...

 

Wenn Sie auch Ihre KollegINNen über die AEVO-Lernkartei informieren möchten, dann können Sie diese vorbereitete eMail nutzen.

 

* * *

 

 

Meinen 3. TIPP erhalten Sie morgen:

So machen Sie sich mit den Formulierungen

innerhalb der schriftlichen AEVO-Prüfung vertraut.

 

Beste Grüße aus Waldbröl, guten Erfolg!

-  Ihr Reinhold Vogt -

 

 

 


 

 

Innovatives Lerntechnik- / Gedächtnistraining:
Lern- / Gedächtnis-Leistungen um mindestens 100% steigern!

 

 

Reinhold Vogt  - memoPower

Deutschlands innovativer Lerntechniktrainer / Gedächtnistrainer
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