So verbessern Sie Ihr Namensgedächtnis (2)

 

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Behalten Sie Ihre Kunden gut in Erinnerung –

damit es auch umgekehrt funktioniert.  (Teil 2 von 2)

 

Bauen Sie phantasievolle Brücken

 

Meist werden Sie eine bestimmte Person mit ein oder zwei Formulierungen beschreiben können, zum Beispiel "der Chefeinkäufer von Firma XY" oder "die Assistentin von Herrn A." oder "der Schüler aus meinem Bekanntenkreis, der die 11. Klasse übersprungen hat". Dies ist der eine Brückenpfeiler (der so genannte 'markante Punkt' einer Person). - Der zweite Brückpfeiler ist Ihr spielerischer Gedanke zum Namen der betreffenden Person.

 

Angenommen, der Chefeinkäufer der Firma XY heißt 'Kowalski'. Stellen Sie sich die betreffende Person lebhaft vor Ihrem geistigen Auge vor (Brückenpfeiler Nr. 1) und sehen Sie dann – quasi als Phantasiebild – dass von der Schulter des betreffenden Herrn eine Kobra auf einen Wal springt, ihn beißt und dieser dann mit einem Ski flüchtet. (Das ist der Brückenbogen zum Brückpfeiler Nr. 2, nämlich dem Namen.)

 

Erwachsene, denen diese Art des Denkens noch fremd ist, werden solche phantasievollen Konstruktionen / Brückschläge möglicherweise als absurd ablehnen. Entscheidend sollte jedoch nicht der Grad des 'Normalität', sondern der Grad der Erfolgs-Chance dieser Denktechnik sein!

 

Früher hieß der Mann von der Mühle zu recht 'Herr Müller'. Da es heutzutage jedoch meist keine sinnvollen Verknüpfungen mehr zwischen einer Person und ihrem Namen gibt, sollten Sie sich Namen - ersatzweise - durch kreative Verknüpfungs-Konstruktionen einprägen; diese Verknüpfungen können Sie später rekonstruieren!

 

Die Rekonstruktion Ihrer kreativen Gedanken ist eine zweckmäßige Alternative gegenüber einer eher hilflosen / passiv wirkenden Hoffnung, dass Ihnen der betreffende Name vielleicht doch noch 'einfach so' einfällt.

 

 

Simulieren Sie unerwartete Begegnungen

 

Muster einer herkömmlichen Lernkarte / 'Namenskarte'  (Vorderseite; die Rückseite ist bewusst erst ein paar Absätze tiefer zu sehen):
 

Muster einer 'Namenskarte' - Die Fragestellung stimuliert Sie, die Antwort aus Ihrem Kopf heraus zu holen.

 

Stellen Sie sich bitte vor, Ihnen fällt ein bestimmter Name im Moment nicht ein. In dieser Situation reicht Ihnen eine 'gute Fee' eine Namensliste, auf der sich auch der gesuchte Name befindet. Wahrscheinlich sind Sie nun in der Lage, den gesuchten Namen zu entdecken. Das ist der Beweis dafür, dass Sie den Namen zwar im Gedächtnis hatten, aber eine Hilfe brauchten, um ihn im Speicher wiederzufinden.

 

Wenn es Ihnen wichtig ist, zumindest bestimmte Gesprächspartner auch in unangekündigten Situationen mit Namen ansprechen zu können, dann simulieren Sie doch unerwartete Begegnungen! - Hierfür bietet sich die einfach geniale Lernkarten-Technik an. Eine solche Lernkarte können Sie in Papierform oder zum Beispiel als Datei auf Ihrem PDA anlegen.

 

Auf die Vorderseite einer solchen Lernkarte schreiben Sie den 'markanten Punkt', auf die Rückseite den Namen der betreffenden Person sowie ein Stichwort zu der von Ihnen gebildeten Merkhilfe.

 

Der spielerische Umgang mit Ihren 'Namenskarten' / mit Ihrer Namens-Lernkartei wird Ihnen in jedem Fall nutzen:

  • Sofern Sie sich bereits an den auf der Rückseite aufgeschriebenen Namen erinnern konnten, wirkt sich das für Ihre Erinnerungsfähigkeit positiv als 'Lernverstärkung' aus. Und Ihre Erinnerungsleistung wird Sie immer mehr in Ihrer Einstimmung stärken, dass auch Sie über ein gutes Namensgedächtnis verfügen.

  • Für den Fall, dass Sie sich jedoch noch nicht an den betreffenden Namen erinnern konnten, ist das für Sie ebenfalls ein Grund zur Freude: Da es sich lediglich um die Simulation einer unerwarteten Begegnung handelte, haben Sie sich die übliche Peinlichkeit erspart. Statt dessen, nutzen Sie die Wiederholung zum zusätzlichen Einprägen, indem Sie sich noch einmal Ihre Merk- / Erinnerungshilfe bewusst machen.

    

Muster einer herkömmlichen Lernkarte / 'Namenskarte' (Rückseite):


 

 

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