Gedächtnistraining: Lernlust - Lernfrust?

- effizienter lernen und lehren -

Das merk ich mir: memoPower.de

            

Reinhold Vogt, Deutschlands innovativer Lerntechnik- / Gedächtnistrainer: memoPower.de

 

 

========================================================================
 

 

 Auszug aus den ...

  memo
News
vom 09. November 2005
 als zusätzlicher Impuls für TeilnehmerInnen der memoPower-

 Gedächtnistrainings und für andere Führungskräfte, Spezialisten,

 Verkäufer, Eltern, ...

 aktuelle Auflage: 15.034  -  Deutsche Bibliothek ISSN:  1610-5303

 

========================================================================
 Inhalt
------------------------------------------------------------------------


 01.  Lernlust statt Lernfrust
 

 03.  So finden Sie 33 österreichische Gebirge auf einer 'Stummen Karte'

 04.  Frage-Konstruktionen in der englischen Sprache

 

 05.  Trainings-Erfahrung mit 37 angehenden Bank-Betriebswirten

 06 Drei Grund-Voraussetzungen des Lernens (nach Dave Perkins)

 07.  Anwender-Tipp zu memoCARD

 


========================================================================
 01
.  Lernlust statt Lernfrust
------------------------------------------------------------------------


 Frau Eva Blumenthal-Braun, Journalistin, die für die vom Haufe-Verlag
 heraus gegebenen 'sekretaria office-news' arbeitet, hat mich, als

 spezialisierter Lerntechnik-/ Gedächtnistrainer, kürzlich interviewt:

 Vorspann:

 Als Sekretärin sollte Ihr Gedächtnis immer gut funktionieren, denn
 täglich müssen Sie sich eine Vielzahl Namen und Gesichter von
 Geschäftspartnern, außerdem Telefonnummern oder Artikel- und
 Kontonummern merken. Dies ist nicht immer einfach und manch eine von
 Ihnen klagt über ihr "schlechtes Gedächtnis". Doch Sie können Ihre
 Merkfähigkeit durchaus verbessern. Wir sprachen mit dem Trainer
 Reinhold Vogt, der sich auf Lerntechnik- und Gedächtnis-Trainings
 spezialisiert hat.

 

 sekretaria: Herr Vogt, woran liegt es, dass sich jemand Zahlen gut
 merken kann, aber keine Namen? Ein anderer wiederum merkt sich zu jedem
 Gesicht den richtigen Namen, kennt aber keine fünf Telefonnummern
 auswendig.

 

 ... und viele Leute haben sogar mit beiden Bereichen Probleme.

 

 Anschauliche, begreifbare Informationen lassen sich meist ganz leicht
 aus dem Gedächtnis abrufen. Dagegen werden Zahlen und auch Namen von
 vielen Menschen als abstrakte bzw. isolierte Informationen
 wahrgenommen. Solche Informationen erscheinen unseren 'Lager-
 Mitarbeitern' im 'Gedächtnis-Archiv' als kaum speicherfähig.


 Möglicherweise waren es nur Zufälligkeiten, die dazu führten, dass

 manche Menschen sich gut an Zahlen oder an Namen oder sogar an beides

 erinnern können. Wenn zum Beispiel ein Mädchen bereits in seiner

 Schulzeit Freude im Umgang mit Zahlen hatte, dadurch auch gute Noten in
 Mathematik erzielte, dann hat es sich die erste wichtige Telefonnummer
 vielleicht nur in spielerischer Absicht eingeprägt.

 

 Die Telefonnummer '25 49 81' könnte es sich zum Beispiel über den

 rechnerischen Umweg von 5 x 5, 7 x 7 und 9 x 9 gemerkt haben. Und bei

 der Telefonnummer '36 91 2' hat es vielleicht die aufsteigende

 Zahlenreihe der '3' entdeckt. Auf diese Weise betrachtet werden Zahlen

 viel einfacher erinnerbar. ('Gedächtnis' kommt übrigens von 'gedacht'!)

 

 Sofern das Mädchen wegen seines überraschend guten Zahlengedächtnisses 

 auch noch gelobt wurde, dann wird das ein zusätzlicher Ansporn gewesen

 sein, auch bei anderen Zahlen entsprechend nachzudenken.

 

 Wenn die junge Frau später bereits eine Menge Telefonnummern und

 Jahreszahlen oder Postleitzahlen im Gedächtnis hat, dann helfen ihr

 diese, sich noch viel mehr Zahlen einzuprägen. Das ist etwa so, als

 würden die weniger(?) Begabten in der Zahlenkette '220 42 37' ganz

 rasch '220 Volt', '42 km Marathonstrecke' und '37 Grad

 Körpertemperatur' entdecken.

 

 Mit Personen-Namen verhält es sich sehr ähnlich.

 

 sekretaria: Geben Sie mir bitte auch ein kurzes Beispiel für das

 schnelle Erlernen von Personennamen.

 

 Früher hatten die Namen häufig einen inhaltlichen Bezug zur

 betreffenden Person: Der Schneider war eben der Herr Schneider, oder

 die Familie Breitenbach wohnte am breiten Bach. Heutzutage kann man -

 jedenfalls in unserem Kulturkreis - die Namen im Normalfall überhaupt

 nicht mehr vom Beruf, vom Wohnort oder zum Beispiel von ihrem Aussehen

 (Frau Klein, Herr Großkopf) ableiten.

 

 Sofern es keine sinnvollen Bezüge zwischen einer Person und ihrem Namen

 gibt, dann können wir ersatzweise eine solche Beziehung mit Hilfe

 unserer Kreativität herstellen. Wenn mir zum Beispiel zu Herrn

 Schneider immer gleich einfällt, dass er mit großer Freude in seinem

 Garten arbeitet, dann kann ich dieses Wissen in phantasievoller Weise

 mit seinem Namen verknüpfen: Herr Schneider ruht sich alle fünf Minuten

 im 'Schneider-Sitz' sitzend aus und genießt den Anblick seines

 prachtvollen Blumenbeetes.

 

 Je ausgefallener eine solche Verknüpfung ist, desto leichter kann man

 sich an sie erinnern! Da jeder Mensch aber seine eigene Art zu denken /

 zu verknüpfen hat, könnte meine Verknüpfung allerdings für Sie

 überhaupt nicht geeignet sein.

 

 

 sekretaria: Sie unterscheiden zwischen Lerntechniken und

 Gedächtnistechniken. Wenn ich Probleme mit der Merkfähigkeit habe,

 woran erkenne ich, ob es an meinem Gedächtnistechnik oder an meiner

 Lerntechnik liegt?

 

 Eine der zahlreichen Lerntechniken ist es, wichtige Informationen auf

 selbstklebende Zettelchen zu notieren und diese Zettelchen zum Beispiel

 an die Wände des Badezimmers zu kleben ('Mini-Lernposter'). Es

 erfordert weder eine besondere Anstrengung noch einen merkbaren

 Zeitaufwand, um sich die betreffenden Stichpunkte immer wieder einmal

 anschauen. Gern verweise ich in diesem Zusammenhang auf das klassische

 Zitat: "Repetitio est mater studiorum = Wiederholung ist die Mutter des

 Lernens."

 

 Als AbonnentIn meiner 'memoNews' können Sie sich ein kostenfreies eBook

 herunter laden, das Ihnen 17 wirkungsvolle Lerntipps in anschaulicher

 Weise erklärt. Wählen Sie aus diesem Spektrum einfach einige

 Lerntechniken aus, die Sie für sich selbst als besonders passend

 empfinden; Sie können diese (in der Mehrzahl) ohne aufwändiges Einüben

 sofort anwenden.

 

 Im Gegensatz zu den Lerntechniken erfordern Gedächtnistechniken ein

 intensiveres Denktraining. Die Gedächtnistechniken basieren im

 wesentlichen auf nur zwei Grundlagen: der Veranschaulichung

 (Visualisierung) und der kreativen Verknüpfung (Assoziation).

 

 Die obigen Beispiele zum Einprägen von Telefonnummern und zum Einprägen

 von Familiennamen haben Ihnen hierzu einen ersten Eindruck vermittelt.

 Aus den beiden Basis-Gedächtnistechniken werden noch speziellere

 Zusatztechniken abgeleitet. Mit Hilfe solcher Techniken können Sie sich

 in kürzester Zeit zum Beispiel eine Vielzahl von Vokabeln, 30

 Nachkommastellen der Zahl Pi oder die Inhalte einer von Ihnen

 vorzutragenden Rede nahezu mühelos einprägen.

 

 Überlegen Sie bitte mal, welche Lerntechniken Sie bereits kennen und

 anwenden. Sofern es mindestens zehn Lerntechniken sind, Sie aber

 dennoch mit Ihren Gedächtnisleistungen nicht zufrieden sind, dann liegt

 es wahrscheinlich an der fehlenden Gedächtnistechnik. Schon durch die

 Teilnahme an einem ein- bis zweitägigen Training können Sie jedoch

 einen Teil Ihrer bislang brach liegenden Gedächtnisreserven nutzen und

 dadurch frappierende Erfolge erzielen.

 

 

 sekretaria: Bis zu welchem Alter ist es überhaupt möglich, die Lern- /

 Gedächtnisleistungen deutlich zu verbessern?

 

 Die biologisch bedingte Gedächtnisfähigkeit ist wahrscheinlich zwischen

 dem 15. und dem 25. Lebensjahr am größten. In dieser Zeitspanne ist die

 Lerngeschwindigkeit jedenfalls besonders hoch.

 

 Wir Älterem haben jedoch gegenüber den Jüngern den Vorteil, dass wir

 bereits über ein deutlich größeres Vorwissen verfügen. Dieses Vorwissen

 erleichtert uns das Erlernen neuer Informationen ganz erheblich.

 

 Bitte stellen Sie sich vor, Sie würden zu Ihrem bisherigen Fachwissen

 einige neue Detailinformationen erhalten. Diese werden Sie automatisch

 und unbewusst in Ihr Vorwissen integrieren und dann meist auch ohne

 große Mühe wieder abrufen können. Wenn neue Information in irgend einer

 Beziehung gut zu Ihrem Vorwissen passen, können sie auch recht

 zuverlässig wieder 'rekonstruiert' werden. Ein solches Rekonstruieren

 spüren Sie, wenn Sie sich an etwas Bestimmtes erinnern wollen, das

 Ihnen zwar nicht sofort einfällt, das Sie aber mit einigen

 Zwischenschritten dann doch in Ihrem Erinnerungsspeicher wiederfinden.

 

 Das größere Vorwissen gegenüber den Jüngeren ist selbst dann hilfreich,

 wenn die neu zu erlernenden Informationen überhaupt nicht sinnbezogen

 eingeordnet werden können; je größer Ihr Vorwissen ist, desto mehr

 Möglichkeiten ergeben sich nämlich - ersatzweise - für die

 phantasievollen Verknüpfungen.

 

 Bitte hüten Sie sich unbedingt vor einer innere Einstellung wie: "Ich

 bin schon ... Jahre alt, deshalb kann ich nicht mehr so gut lernen."

 

 Kürzlich hatte ich einen solchen Satz sogar von einer erst etwa 35-

 jährigen Steuerberaterin gehört - zu Beginn eines Gedächtnistrainings.

 Zum Ende des Trainings hatte sie freudig festgestellt, dass sie

 inzwischen erlebt habe, wie überraschend gut ihr Gedächtnis noch

 funktioniere. Die eingeübten Denktechniken hatten ihr endlich ein lange

 vermisstes Erfolgserlebnis verschafft.

 

 

 sekretaria: Lernen ist doch Schwerstarbeit. Wie schaffen Sie es, den 

 Teilnehmern Ihrer Seminare Lern-Lust zu vermitteln?

 

 Lernarbeit braucht überhaupt keine Schwerstarbeit zu sein! Schwierig

 erscheint das Lernen eigentlich nur dann, wenn man nicht weiß, wie man

 die Lernanforderungen bewältigen kann. Für viele Menschen ist der

 Begriff 'Lernen' zwar tatsächlich mit einem unangenehm Gefühl

 verbunden. Das geht meist auf die Schulzeit zurück. Damals gab es nur

 zwei Wege des Lernens: das verstehende Lernen ('Kapieren') und das

 unsägliche Pauken, das häufig in Resignation und Frust und in 

 schlechten Noten mündete.

 

 Beim verstehenden Lernen werden uns die Zusammenhänge klar. Was man

 verstanden hat, kann man auch relativ einfach wiedergeben. - Leider

 sind jedoch viele neuen Lerninhalte überhaupt nicht bzw. noch nicht

 verstehbar. Zu den überhaupt nicht verstehbaren Informationen gehören

 unter Anderem die Familiennamen oder zum Beispiel die Hauptstadtnamen

 der uns nicht so bekannten Länder. Und viele der eigentlich

 verstehbaren Informationen können wir erst zu späteren Zeitpunkten

 wirklich begreifen.

 

 Zwischen Kapieren und Pauken liegen jedoch die Möglichkeiten des

 kreativen Visualisierens und Assoziierens. Wir behelfen uns damit, die

 (noch) fehlenden sinnvollen Bezüge durch kreative Verknüpfungen zu

 ersetzen. Dadurch sind wir in der Lage, die vermeintlich schwierig zu

 lernenden Informationen über den kreativen Ersatzweg zu rekonstruieren.

 

 Schon durch eine einzige Übung erleben die TeilnehmerInnen meiner

 Vorträge und Trainings, wie sie vermeintlich schwierige Informationen

 in spielerisch leichter Weise gedanklich bearbeiten. Ohne in

 herkömmlicher Form gelernt zu haben, wundern sie sich über die

 Leichtigkeit des Erinnerns. In ganz kurzer Zeit gewinnen sie die

 Erkenntnis, dass sie meist gar keine Probleme mit ihrem Gedächtnis

 haben, sondern dass es nur an der Art des 'richtigen' Denkens haperte.

 Dieses Erlebnis setzt Begeisterung und eine große Neugierde frei, wie

 man das kreativ bildhaft-verknüpfenden Denken noch intensiver nutzen

 kann. Lernen macht endlich wieder Spaß!

 

* * *

 

 Persönliche Anmerkung:
 Die 'sekretaria office-news' sind nach meiner Einschätzung auch für
 Nicht
-Sekretärinnen lesenswert! - Auf sekretaria.de können Sie 
 unter Anderem einen kostenfreien Newsletter abonnieren.


 Haben Sie Interesse zu erfahren, wie eine Gruppe von Chef-Sekretärinnen
 von Bank-Vorständen ein 2-tägiges
memoPower Gedächtnis-Training
 bewertet hat? Bitte rufen Sie mich ggf. an:
+49 (0) 2291 800 175

 

========================================================================

Anzeige

 

 

Newsletter für Ihren persönlichen & beruflichen Erfolg

 

Newsletter sind eine gute Möglichkeit, um sich schnell über die eigenen Interessensgebiete zu informieren und so immer 'up to date' zu bleiben.

 

Newsletter, die bei www.exzellente-newsletter.de gelistet sind, gehören

zu den Top-Newslettern im deutschsprachigen Raum. Alle Einträge sind handverlesen und wurden sorgfältig geprüft.

 
Jeder Newsletter behandelt ein spezifisches Themenfeld. So finden Sie genau die Infos, die Sie für Ihren beruflichen Erfolg, Ihre Lebensplanung oder Ihr privates Glück benötigen:

 

  http://www.exzellente-newsletter.de

 

 

 

========================================================================
 03.  So finden Sie 33 österreichische Gebirge auf einer 'stummen Karte'
------------------------------------------------------------------------


 Über einen längeren Zeitraum habe ich eine Gruppe Gymnasial-LehrerInnen
 trainiert. Es war das Ziel, dass die LehrerInnen künftig wirkungsvolle
 Lern- / Gedächtnistechniken in ihre Unterrichte integrieren und sie den
 SchülerInnen im Zusammenhang mit schulischen Lern-Inhalten vermitteln
 können.

 Im Anschluss an sechs Trainings-Nachmittage gab es auch zwei 'Transfer-
 Workshops', bei denen es darum ging, die kennen gelernten Techniken auf
 solche schulischen Lehr-/Lern-Inhalte anzuwenden, die von den
 SchülerInnen typischerweise als 'schwer erlernbar' empfunden werden.

 Eine besonders herausfordernde Aufgabenstellung war es, wie man sich
 die Namen und die Lage von 33 österreichischen Gebirgen ohne
 herkömmliche Paukerei einprägen kann.

 Eine der Schwierigkeiten besteht zum Beispiel darin, sich vier Arten
 von Gebirgs-Bezeichnungen einzuprägen - erst recht, wenn man als junger
 Mensch diese Namen kaum gehört hatte, zum Beispiel:

 
  • Rätikon

  • Silvretta

  • Karwendel

  • Karawanken

  • Koralpe

  • Gleinalpe

  • Schneealpe

  • Saualpe

 
  • Tuxer Alpen

  • Lechtaler Alpen

  • Ötztaler Alpen

  • Stubaier Alpen

  • Tennengebirge

  • Totes Gebirge

  • Leithagebirge

  • Kaisergebirge

 

 Selbst wenn ein(e) SchülerIn mit Hilfe der vorgeschlagenen 'Lerntricks'
 in der Lage ist, die betreffenden Gebirgszüge fehlerfrei aufzuzählen,
 gibt es eine weitere Schwierigkeit: Wie kann man sich die Lage / die
 Position dieser Gebirge auf einer so genannten 'Stummen Karte' merken?

 
 Sind auch die LehrerInnen Ihrer Schule an einem Lerntechnik- /
 Gedächtnistraining interessiert? Bitte nehmen Sie ggf. Kontakt zu mir
 auf: hier


 

========================================================================
 04.  Frage-Konstruktionen in der englischen Sprache
------------------------------------------------------------------------


 Ein anderer 'schwer einprägbarer' Lehr-/Lern-Inhalt (nicht nur im oben
 erwähnten Gymnasium) ist die Konstruktion von Fragen in der englischen
 Sprache:

 

- Are they always at home?

- Can I help you?

- Must you count forwards?

- Have you got a dog?

- Do you have a cat?
- Does he collect stamps?

- What is your name?
- Where are you from?
- Which city are you from?
- How are you?

- Who rides the green bike?

- Who does Harry give the money to?

- What do I repair now?
- Why does he ride to Vienna?
- When do you go to school?
- Where does Julia come from?
- How does Britta drive her car?

 

 Die farblichen Markierungen und die Absätze deuten die
 unterschiedlichen grammatischen Regeln an.

 Die betreffende Fach-Lehrerin hatte hierzu schon vor Durchführung des
 Trainings eine visuelle Lern-Hilfe für ihre SchülerInnen entwickelt, 
 die bereits zu nachweislich besseren Lern-Erfolgen als früher geführt
 hatte!

 Da ich selbst kein Freund vom Lernen grammatischer Regeln bin, habe ich
 ein alternatives 'Unterrichts-'Konzept entwickelt: Eigentlich handelt
 es sich dabei gar nicht um ein Unterrichts-Konzept, sondern eher um die
 Beschreibung von Situationen, in denen die SchülerInnen die Regeln
 unbewusst, also quasi nur so nebenbei erlernen - ähnlich der
 Situationen, in denen englische Kinder diese Frage-Konstruktionen in
 ihrer Muttersprache einüben.

 Ich vermute, dass die SchülerInnen bei einem solchen Konzept noch viel
 mehr lernen als nur die betreffenden Frage-Konstruktionen - und vor
 allem mit sehr viel Spaß! - Die betreffende Lehrperson wird dabei sogar
 entlastet!

 
 Sind die LehrerInnen auch Ihrer Schule an einem Lerntechnik- /
 Gedächtnistraining interessiert? Bitte nehmen Sie ggf. Kontakt zu mir
 auf: hier




========================================================================
 05
.  Trainings-Erfahrung mit 37 angehenden Bank-Betriebswirten
------------------------------------------------------------------------


 
Im Oktober 2005 habe ich ein eintägiges Gedächtnis-Training - zunächst
 als Pilot-Veranstaltung - zu Beginn eines Bankbetriebswirte-Studiums
 durchgeführt. Daran nahmen insgesamt 37 Bankkaufleute, aufgeteilt in
 zwei Gruppen, teil.

 Das Alter der TeilnehmerInnen lag etwa zwischen 25 und 30 Jahren.

 Nach 13-jähriger Schulzeit, nach Ausbildung zu Bankkaufleuten und
 Weiterbildung zur/zum BankfachwirtIn 'sollten' sich die
 TeilnehmerInnen nun überwiegend erstmalig gezielt mit dem Thema
 auseinander setzen: 'Wie könnte ich effizienter lernen?'

 Mehrere TeilnehmerInnen hatten aufgrund ihrer langjährigen praktischen
 Erfahrungen
mit 'Lernen' keinen Hehl daraus gemacht, dass sie ein
 solches Training eigentlich für unnötig hielten.

 Nach Durchführung des Trainings war unverkennbar, dass die meisten
 TeilnehmerInnen für sich selbst einen guten Nutzen aus diesem
 Trainingstag erkannten. Andererseits bin ich davon überzeugt, dass eine
 solche einmalige Eintages-Veranstaltung nicht ausreicht, um das große
 Potenzial, das in den vorgestellten und (ein wenig) eingeübten 
 Techniken liegt, auch nur annährend auszuschöpfen.

 Führt auch Ihr Unternehmen oder Ihr Verband Weiterbildungs-
 Veranstaltungen durch? Sowohl die Lehrenden als auch die Lernenden
 könnten vom
memoPower Training profitieren! Bitte nehmen Sie
 ggf. Kontakt zu mir auf: hier
 


========================================================================
 
06 Drei Grund-Voraussetzungen des Lernens (nach Dave Perkins)
------------------------------------------------------------------------


 Meine Kollegin Vera F. Birkenbihl zitiert unter Anderem gern aus dem
 Buch 'Outsmarting I.Q.' des Amerikaners Dave Perkins.

 Danach sei von den drei Grund-Voraussetzungen des Lernens, nämlich
 'Intelligenz', 'Vorwissen' und 'Lernstrategie', nur eine relativ
 konstant: die neuronale Geschwindigkeit (Hirnleistung) als Teil der 
 Intelligenz.

 Dem gegenüber können das Vorwissen und die Lernstrategie individuell
 gefördert / verbessert werden.

  • Zum Stichwort 'Vorwissen schauen Sie doch bitte auch auf das kleine Mit-mach-Projekt 'Wissens-Kolonien gründen', das noch bis zum 13. November läuft: hier

  • Die Lern- / Gedächtnis-Strategie wird als eine dermaßen wichtige
    Voraussetzung eingeschätzt, dass sie nicht als Teil des Vorwissens
    gezählt wird, sondern als eigenständige Voraussetzung angesehen
    wird: Es handelt sich hierbei um allgemein einsetzbare 'Tools'.

    Die 'Lern-Kompetenz' gilt seit vielen Jahren auch in Deutschland
    als eine der wesentlichen 'Schlüssel-Qualifikationen'. Deren Ausmaß
    bestimmt ganz wesentlich die beruflichen Erfolgsaussichten ...

 Investieren Sie zwei Tage in Ihre persönliche 'Lern-Kompetenz': Die
 Gedächtnis-Trainings 
memoNetz und/oder memoHistory vermitteln Ihnen
 innerhalb von nur jeweils einem Tag eine Sammlung wirkungsvoller
 Techniken, die Sie eigentlich schon in Ihrer Schul-, Ausbildungs- oder
 Studienzeit hätten kennen lernen / erlernen sollen! - Die
memoPower
 EinTages-Gedächtnistrainings sind eine starke Starthilfe, um künftig
 leichter zu lernen und um die Gedächtnis-Reserven effizienter zu
 nutzen: hier.

 

 

 

========================================================================
 
07.  Anwender-Tipp zu memoCARD: Schnellerer Zugriff
------------------------------------------------------------------------



 Sie können innerhalb des Programms memoCARD einzelne Lernkarten /

 MemoCards gezielt aufrufen.

 Hierfür können Sie zum Beispiel die Pfeil-Funktion nutzen (oberste
 Button-Zeile: Pfeil nach links oder Pfeil nach rechts) oder die
 Selektions-Funktion (Knopf mit dem grünen Fragezeichen).

 Schneller jedoch geht es - insbesondere, wenn die anzusteuernde Karten-
 Nummer weit von der aktuellen Karten-Nummer entfernt ist - mit einer
 cleveren Funktion: Klicken Sie einfach auf den kleinen Button 'Karte'
 oberhalb der Karten-Nummern-Anzeige, siehe Bild:


Software memoCARD
 

 Dann öffnet sich das kleine Fenster 'Gehe nach'. Hier tragen Sie die
 aufzurufende Karten-Nummer ein.

 Nachdem Sie den Ok-Button angeklickt haben, wird sofort die gewünschte
 Lernkarte / MemoCard angezeigt.

 Wollen Sie zu allen drei kleinen Schritten nicht nur das hier gezeigte
 Ausschnitts-Bild sehen, sondern auch zwei weitere? Dann klicken Sie
 bitte hier.

 * * *
 

 Infos zum Lern-Hilfsmittel Lernkarten / Lernkartei / MemoCards: hier
 Infos zur Software memoCARD (auch kostenfreie Prüf-Version): hier 

 

 

========================================================================

 

 

Auch diese memoNews-Ausgabe darf weiter versendet werden. Die Beiträge

sind jedoch urheberrechtlich geschützt.

 
 
Übersicht zu den memoNews-Beiträgen zum Themenbereich 'Lernen, Lehren & Gedächtnistraining'

 

 

Start

 

Gedächtnistrainings:

. Modul-Konzept (Übersicht)

. u.a.: 3L / 4L

. u.a.: Führungskräfte-GT

 

Termine / Preise

 

 

Impulsvorträge / Gastredner

Workshops / Highlights

 

 

Audio-Gedächtnistraining

Gedächtnistraining als Buch

Extrem-Erlebnis

 

 

Referenzen / Feedbacks

Gedächtnistrainer, die Person

Fotos

 

 

kostenfrei:
mini-Gedächtnistraining:

 

 

cleveres Wiederholungs-

Lernen (19 €-Software):

 

 

 

 

Link-Partner

Impressum / Kontakt

 

 

[ Ausbildereignungsprüfung ]